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25.11.2017 Sportlerehrung
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In den Wintermonaten (Winterzeit) jeden Mo+Do nach Absprache, in der Halle in Dreckenach. Nach der Zeitumstellung (Sommerzeit) in den Sommermonaten, auch nach Absprache, Mo+Do im Clubgelände/Kaul. Zusätzlich kann natürlich die Halle auch im Sommer, bei z.B. schlechter Witterung, genutzt werden.
Absprachen bitte mit Mario Krechel treffen. (Kontakt: Siehe Unser Vorstand)
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Pressemitteilungen

Information an die Presse: Enduropokal 2010 Nachblick von Thomas Klein

Die Saison im Enduropokal 2010 ist nun vorbei, in 10 Läufen bin ich insgesamt 1950 Km wunderbare Offroadkilometern gefahren und das Motorrad hat 72 Betriebsstunden mehr auf dem Bordcomputer!
Geländezuverlässigkeitsfahrt heißt es im klassischem Sinne und der Enduropokal bzw. die DM ist die einzigste Rennserie in Deutschland die nach dem Modus der internationalen Läufe ausgerichtet wird. Es handelt sich nicht um 2- 4 Stunden Langstreckenmotocross, sondern die Runden sind 50-85 Km lang und werden 3-4mal befahren, was bei weitem anspruchsvoller für Mensch und Maschine ist. Daraus resultiert eine Gesamtfahrzeit pro Tag von 6-8 Stunden und meist 150-230 Kilometer. Die Motorräder müssen zugelassen sein da die Etappen teilweise über öffentliche Strassen und Wege führen.
Für mich steht hier nicht nur der reine Wettkampf im Vordergrund, sondern auch das Enduro fahren an sich. Denn wo kann man sich heutzutage noch legal richtig durchs Gelände bewegen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Die meisten der Läufe werden sicherlich auf den Sonderprüfungen entschieden von denen pro Runde 1- 3 Stück auf Tempo absolviert werden müssen. Die Etappen sind bei guter Witterung von einem ambitionierten Hobbyfahrer im vorgegebenen Zeitlimit bestens zu schaffen, aber es gibt auch Tage mit schlechtem Wetter bei dehnen selbst die guten Fahrern Strafzeiten kassieren!
Sehr positiv finde ich, dass nicht nur im Osten der Republik richtig Gelände gefahren wird sondern mit Uelzen, Sonnefeld, Waldkappel, Dachsbach, Streitberg und als Heimlauf Kempenich sehr schöne Veranstaltungen außerhalb der Endurohochburgen wie Dahlen, Burg, Tucheim und Zschopau zu finden sind.
Nun erst mal zurück zum Saison Anfang. Durch den Wechsel von der 310 auf die kleine 250 ziger stand ein Klassenwechsel an. Leider wurde ab diesem Jahr die neue Klasse E1 B geschaffen in der die kleinen 4-Takter bis 250ccm zusammen mit den 2-taktern bis 150ccm starten müssen. Somit rutschte ich in die stärkste Klasse mit meist 30-50 Startern.
Der Auftakt in Uelsen war erst mal sehr bescheiden denn mit Platz 18 war ich sicher nicht zufrieden. Aber 20 Fahrer innerhalb von 2 Minuten zeigte schon vorab wie eng es hier zuging. In anderen Klassen liegen oft Minuten zwischen den einzelnen Plätzen.
Mit Dahlen folgte dann einer der schwersten Läufe und trotz festfahren in einer der heftigen Prüfungen landete ich auf Platz 10 womit ich sehr zufrieden war. Die vorderen Plätze waren hier schon fest in den Händen unserer Ostdeutschen Kollegen. Denn die Jungs vom Team Engel, Sturm usw. fuhren teilweise die Zeiten der Profis. Ich kämpfte also meist im vorderen Mittelfeld und nicht selten bedeutete ein kleiner Sturz oder Ausbremser schon mehrere Plätze! Meine Platzierungen lagen meist zwischen dem 7 und 14 Rang.
Ein schöner Saison Abschluss war dann in Kempenich, hier reichte es zum ersten mal für den 3 Platz. Die Meisterschaft konnte ich mit einem Ausfall in Dachsbach auf Platz 8 beenden womit ich mein Ziel in die Top 10 zu gelangen erreicht hatte!
Hiermit möchte ich mich auch noch mal beim meinem betreuendem Händler Motorumpf bedanken. Er konnte zwar leider nur in Kempenich vor Ort sein, aber auch sonst war der Service Spitze! Ein Danke geht ebenso an den MSC-Dreckenach, der allen aktiven Fahrern die Lizenzgebühr und die Nenngelder aller Rennen (nicht nur Pokal) größtenteils rückerstattet. Die Husqvarna Prämie sollte hier auch noch erwähnt werden, denn das waren dieses Jahr fast 1000 . Hinzu kommen noch einige hundert Euro aus dem Topf der ADAC-Mittelrhein Meisterschaft. Diese beendete ich als dritter hinter Matthias Richter, der bei den sehr stark besetzten Senioren gestartet ist und knapp vor Rene Schilling der bei den 450zigern gekämpft hat!
Teamchef Detlef Fröhlig, die Rene´s, Schotti, Matthias, Thomas, Roger, usw., ich hoffe ihr seit nächstes Jahr auch wieder mit am Start und bei so manchem Bierchen abends am Grill!
Wer einfach nur mal reinschnuppern möchte sollte einfach per Internet eine C-Lizenz beantragen, kostet übrigens nur 20! Damit könnt ihr bei jeder Veranstaltung ohne große Formuhlarien an den Start gehen. Die 50 Nenngebühr finde ich absolut in Ordnung, wenn man bedenkt das bei anderen Events nicht viel weniger bezahlt aber der Aufwand nur ein Bruchteil dessen ist was hier die Veranstalter auf die Beine stellen müssen.
Wir sehen uns im nächsten Jahr beim Enduropokal!


Thomas Klein