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25.11.2017 Sportlerehrung
Fahrradtrial:

In den Wintermonaten (Winterzeit) jeden Mo+Do nach Absprache, in der Halle in Dreckenach. Nach der Zeitumstellung (Sommerzeit) in den Sommermonaten, auch nach Absprache, Mo+Do im Clubgelände/Kaul. Zusätzlich kann natürlich die Halle auch im Sommer, bei z.B. schlechter Witterung, genutzt werden.
Absprachen bitte mit Mario Krechel treffen. (Kontakt: Siehe Unser Vorstand)
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Pressemitteilungen

Information an die Presse: Nur die Härtesten kamen durch!

Wenns dem Offroader zu bunt wird, geht er aufs Eis tanzen oder er wagt den Start beim 24 Stunden Rennen dem Endurance Day traditionell an Pfingsten , Austragungsort in diesem Jahr Langensteinbach (Sachsen) nur die härtesten stellen sich der Herausforderung da darf der MSC Dreckenach natürlich nicht fehlen.
Zwei Teams schickte der schon aus dem Trialsport bekannte Offroadclub an den Start, Team 1 ausschließlich auf Honda Montesa Trialmaschinen unterwegs mit den Fahrern Peter Lunnebach ( Lonnig ), Peter Richter(Kümbchen), Christian Schmitt(Gondershausen) und Julia Jochmann (Kruft). Team 2 das Enduroteam mit Holger Frank (Dieblich), Stephan Schwarz (Bad Hönningen),Mathias Richter (Mogendorf) und Martin Hachmeister (Andernach).
Pünktlich um 17.00 Uhr starteten über 150 Enduristen zu einem Rennen auf einem Rundkurs von ca.12 km Länge der es in sich haben würde, Schlammlöcher, Spurrillen und kniffelige Auf und Abfahrten forderten alles von den Fahrern, in der Nacht setzte der schon angekündigte Regen ein und jetzt hieß es Ruhebewahren. Tim Hähn (Dreckenach) der Boxenchef für beide Teams des MSC Dreckenach reagierte schnell, Räder wurden gewechselt, Zusatzlichter montiert und mit seiner langjährigen Erfahrung teilte er die Fahrer für die Nacht neu ein und verkürzte die Fahrzeit für die Teammitglieder auf eine Stunde um Kräfte und Material zu schonen .Das stellte sich nicht als das schlechteste Rezept heraus, während andere Teams regelrecht im Schlamm versumpften und ihr Kupplungen in den tiefen Spurrillen verbrannten, drehten die Fahrer des MSC Dreckenach unermüdlich ihre Runden.
In den frühen Morgenstunden gab es doch noch einen großen Schrecken, Holger Frank erreichte mit einiger Verspätung die Box, das Motorrad stark lädiert, das Heck war vollständig abgerissen, eine tiefe Spurrille hatte ihm alle Kräfte abverlangt, seine Enduro wollte sich aus eigener Kraft nicht mehr aus ihr herausbewegen und zu seinem Unglück kollidierte er dabei noch mit einem Kontrahenten. Streckenposten halfen ihm bei der Bergung so das er die Runde fortsetzen konnte. Die Boxencrew machte sich sofort an die Reparatur, doch zum gleichen Zeitpunkt erreichte Peter Lunnebach vom ersten Team mit einem defektem Vorderradreifen seinen Mechaniker, Elmar Gräf Spezialist für Trialmotorräder wechselte innerhalb 30 Sekunden das ganze Rad und Lunnebach verließ mit Vollgas die Box um die verlorene Zeit wieder aufzuholen.


Mit dem Auge zu fahren, das war in diesen Stunden gefragt, die richtige Spur für das Motorrad zu finden, gerade nachts im Gelände ein entscheidender Vorteil, Fahrer und Material über die Renndistanz zu bringen. Und so ging es in die 24 Stunde Julia Jochmann und Mathias Richter starteten ihre Motoren um die letzte Etappe in Angriff zu nehmen und mit allen Kräften die Platzierungen zu halten was ihnen durchaus gelang, alle verbliebenden Fahrer und Helfer des MSC Dreckenach erwarteten mit großer Erleichterung den Zieleinlauf. Platz 44 erreichte das Enduroteam und Rang 66 für das Trialteam konnten sich gegen die starke Konkurrenz der Werksmannschaften durchaus sehen lassen.